Sonderausstellung: Der Hülser Kunstmaler Hermann Joseph Thoeren

Sonderausstellung: Der Hülser Kunstmaler Hermann Joseph Thoeren – Werke aus drei Schaffensperioden

Der Heimatverein Hüls e.V. präsentiert ab dem 8. Februar 2026 eine neue Sonderausstellung in den Heimatstuben, die dem Leben und Werk des in Hüls geborenen Kunstmalers Hermann Joseph Thoeren (1870–1958) gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Bilder aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers und macht seine besondere Bedeutung für die regionale Kunstgeschichte sichtbar.

Ein Künstler mit Wurzeln in Hüls und einem Namen in der Eifelmalerei
Hermann Joseph Thoeren, 1870 in Hüls geboren, studierte an der Kunstgewerbeschule Krefeld sowie an den renommierten Akademien in Düsseldorf und München. Nach ersten Jahren als freier Künstler in seiner Heimatstadt Hüls arbeitete er in Düsseldorf und ließ sich schließlich ab 1930 in Aachen nieder. Seine Landschaftsbilder machten ihn weit über die Region hinaus bekannt – insbesondere seine atmosphärischen Darstellungen der Eifel verschafften ihm den Ruf eines „Eifelmalers“.

Thoeren verstarb 1958 im belgischen Montenau. Seine Werke dokumentieren nicht nur ein vielseitiges künstlerisches Schaffen, sondern spiegeln zugleich landschaftliche Entwicklungen und Stimmungen einer Epoche wider.

Ein Blick in die Geschichte der Familie Thoeren
Die Ausstellung beleuchtet auch die weit verzweigte Familie Thoeren, deren Wurzeln in Kempen liegen und die seit 1830 in Hüls ansässig ist. Viele ihrer Nachkommen leben bis heute in der Region.

Eröffnung und Besuchszeiten
Die Sonderausstellung wird am 8. Februar 2026 in den Heimatstuben des Heimatvereins Hüls e.V. eröffnet. Besucherinnen und Besucher erwartet eine sorgfältig kuratierte Auswahl von Gemälden, die Thoerens Entwicklung vom Hülser Nachwuchskünstler zum anerkannten Landschaftsmaler eindrucksvoll nachvollziehbar macht.

Besichtigt werden kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Heimatstuben jeweils Sonntags ab 15.00 Uhr.

 

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