Verleihung des Heimatpreises des Landes Nordrhein-Westfalen durch den Oberbürgermeister Frank Meyer

Der Hülser Heimatverein ist Gewinner des Heimatpreises 2025 des Landes Nordrhein Westfalen. Oberbürgermeister Frank Meyer überreichte die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung im Rathaus an den Vorsitzenden Thomas Delschen. Der Preisträger zeige, so Meyer, auf eindrucksvolle Weise, wie man Heimat definieren könne, was der Begriff Heimat für einen bedeuten könne. Erinnern,  Bewahren, die Zukunft gestalten: „Sie sorgen für eine große Identifikation mit Ihrem Stadtteil und pflegen damit das Hülser Erbe.“ Die Menschen zeigten Verantwortung, und das nicht nur verbal. Sie packen auch tatkräftig an. Als Beispiele nannte Meyer die Heimatstuben und die ehemalige Burgruine, die heute längst in neuem Glanz erstrahlt. Ob Ortsbild, Mundart und vieles andere mehr: „Sie sind ein Geschenk für Hüls und damit für ganz Krefeld.“

Thomas Delschen nannte in seiner Dankesrede das Motto des Heimatvereins: „Das Gestern erforschen, das Heute gestalten, für das Morgen bewahren.“ Es reiche für einen Heimatverein nicht, sich nach hinten zu orientieren, man müsse auch die Zukunft im Blick haben und sie mitgestalten. Das habe man mit der Burgsanierung, der liebevollen Gestaltung der Heimatstuben und anderen Projekten bewiesen. Der im vergangenen Jahr erstmals veranstaltete  und überaus erfolgreiche Kulturherbst geht in diesem Jahr in seine zweite Auflage.

Zum Thema Zukunftsgestaltung hatte Delschen abschießend  noch eine ganz konkrete Frage an den Oberbürgermeister: „Warum ist der Hülser Marktplatz eigentlich immer noch nicht autofrei?“ Meyers Miene verriet, dass dieses Thema für ihn nicht ganz neu ist.

Die weiteren Träger des Kulturpreises sind die Initiative Folklorefest (2.Platz) und die Formation Schäng Blasius Flönz Rakete (3. Platz).

Text: Heiner Decker, Bild: Michael Schäfer

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