Hülser Straßennamen mit T-Z

TALRING

Früher:

Die Straße umschließt, im Tal gelegen, ringförmig den Hülser Berg. Bei der Einführung dieses Straßennamens nach der Jahrhundertwende hatte man auch einen „Bergring“, der aus auf dem Berg gelegenen Wegen gebildet werden sollte, ins Auge gefasst.

TÖNISBERGER STRASSE (1976)

Früher:
Lindenstraße (1947)
Hindenburgstraße (1933)
Lindenstraße (1872)
Alte Geldernsche Straße WLB1860
Landstraße von Crefeld nach Geldern UK1826
Heerstraß LB1750
Heerstraße DS1660
nördlicher Abschnitt:
Tönisberger Straße (1957)

Das früher selbständige Tönisberg ist seit 1970 Bestandteil der Stadt Kempen.

Die Straße war ein Teil der westlich am alten Hüls vorbeiführen den Landstraße (Heerstraße) von Krefeld nach Geldern (siehe Alte Landstraße).

TÖNISVORSTER STRASSE (1970)

Früher: 
St. Töniser Straße (1937)
Nördlicher Abschnitt bis Mönckweg:
Dardersteeg WLB1860
Dardersteig DS1660
Zwischen Mönckweg und Höferweg:
Hüskesstraße WLB1860
Hülbusch
Zwischen Höferweg und Alte Kempener Landstraße:
Straße durch Hülbusch WLB1860
Südlich Alte Kempener Landstraße:
Kirchweg von Hülbusch nach St.Tönis WLB1860

Die Straße führt zu der 1970 aus den beiden Gemeinden St. Tönis und Vorst gebildeten Stadt Tönisvorst.

In alter Zeit hieß das vordere Stück im Bereich des Darderhofes Dardersteig. Die Fortsetzung führte zum Hüskeshof und hieß dementsprechend Hüskesstraße. Anschließend durchquerte sie den Bereich des alten Hülbusch.

UNTERM STEEG (1937)

Früher:
Steegersche Straße WLB1860
Steegstraße UK1826
under stiegen LB1750   

Die Bauernschaft Steeg im Hülser Südwesten gehörte zur Honschaft Benrad im kurkölnischen Amt Kempen und war der Hülser Pfarre zugeordnet. Die rneisten Höfe sind bis um 1400 nachweisbar.

Albert Steeger hat darauf hingewiesen, dass die Steger- oder Stiegerhöfe am Niederrhein meist am Wasser oder an einer Anhöhe liegen. Ähnliches trifft auch auf die Höfe der Bauernschaft Steeg zu, die sich ja rund um einen grundwassernahen, tiefer liegenden Bereich entwickelt haben, der in etwa von der Krüserstraße und den Straßen Am Kleckers und Unterm Steeg eingefasst wird. In diesem feuchten Gelände gab es früher auch Flachskuhlen (rottkull, flaaskull) zur Aufbereitung des Flachses. Es hatte seine Vorflut über einen Graben, der an der Straße Unterm Steeg und nördlich des Botzweges verlief und schließlich entlang des Plankerdyks die Bruchniederung erreichte.

VENLOER STRASSE (1977)

Früher:

Die niederländische Stadt Venlo ist seit 1964 Partnerstadt der Stadt Krefeld. Die Straße wurde in den siebziger Jahren als westliche Umgehungsstraße für Hüls gebaut.

VERHUVENPLATZ (1976)

Früher : 
Fasanenplatz (1960)

Der aus Tönisberg stammende Richard Verhuven (1887-1956)  war ein bedeutender Erforscher der niederrheinischen und der  Hülser Geschichte und ebenso Sammler eines umfangreichen  
historischen Archivalienbestandes, der sich heute im Archiv des Kreises Viersen befindet.

VOBIS

Früher: 
Fobisdyk WLB1860

Der Straßenname leitet sich von dem Vobis-Rahm ab, einer sumpfigen Wasserfläche im Bruchgebiet, die – ähnlich wie der Sankert – schon in der Krefeld-Karte des Geometers Engelbronner aus dem Jahre 1723 dargestellt ist.  

VON-HARFF-STRASSE (1976)

Früher :
Albrecht-Dürer-Straße (1937)
Section C (1872)

Die Herren von Harff gehörten zu den Erben der mit dem Tod der Katharina von Hüls im Jahre 1565 erloschenen Hülser Linie der Herren von Hüls. Ihnen fielen zunächst acht Neunzehntel
des Erbes zu. Sie blieben bis zur französischen Zeit Mitinhaber der Herrschaft Hüls und hatten bis zu diesem Zeitpunkt ihren Anteil auf elf Neunzehntel ausgebaut. In Hüls ließen sie sich durch ihre jeweiligen Amtmänner und Rentmeister vertreten.

VORDERORBROICH (1937)

Früher :
Großorbroich, Orbroicher Straße WLB1860

(siehe Hinterorbroich)

WACHTELSTRASSE (1960)

Früher :

WALDESHEIMER WEG (1936)

Früher:

Der Name geht auf die früher an dem Weg gelegene Ausflugsgaststätte „Waldesheim“ zurück.

WALDNIELER STRASSE (1980)

Früher: 

Das ehemals selbständige Waldniel ist seit 1970 Bestandteil der Gemeinde Schwalmtal im Kreis Viersen.

WALDWINKELSWEG (1984)

Früher:

(siehe Am Waldwinkel)

WEIMANNSDYK (1994)

Früher:

Die neue Erschließungsstraße führt über das Gelände des heute nicht mehr vorhandenen, zu den Brusterhöfen gehören den Weimannshofes (Wymans).

WIDDERSCHE WEG

Früher: 
Widdersche Weg WLB1860

Der kleine Feldweg führt von der Drügstraße in den Bereich der südlich gelegenen früheren Bauernschaft Widderath, die zur Benrader Honschaft gehörte.

ZEISIGWEG (1976)

Früher: 
Sperlingsweg (1960)

ZUR KLAUSUR

Früher:

(siehe Klausur)

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